Konfigurationsmanagement ist für uns eine PhilosophiefrageMehr Raum für Kreativität

Systematisches Konfigurationsmanagement halten wir nicht nur für äußerst nützlich - es ist Teil unserer Philosophie. 

Zunächst ist Konfigurationsmanagement ein Werkzeug, das jeden Aspekt einer IT-Infrastruktur - von der Hardware bis hin zu virtuellen Maschinen - verwalten helfen kann, und das einfach, schnell und nachvollziehbar.

Vieles wird automatisiert

Dies geschieht vor allem durch einen hohen Automatisierungsgrad. So haben nicht nur hochqualifizierte IT-Spezialisten Zeit für kreativere Dinge - Systemstrukturen und Änderungen werden zugleich besser dokumentiert und damit reproduzierbar; zudem spielt es kaum noch eine Rolle, wie viele Systeme verwaltet werden - Stichwort Skalierbarkeit - und wo sich diese befinden.

Die Notwendigkeit für Maßnahmen wie Konfigurationsmanagement wird getrieben durch die allgegenwärtigen, rasanten Veränderungen in den IT-Systemlandschaften. Sie skalieren heute horizontal: Wurden die notwendigen Aufgaben früher von wenigen, dafür sehr leistungsfähigen Servern übernommen, verteilt man die Last heute eher auf eine große Zahl an einfacheren Servern.

Sicherheit durch Redundanz

Daraus ergeben sich vor allem zwei Vorteile: Da man die verfügbare Rechenleistung schnell und unkompliziert durch das Hinzufügen weiterer Server erhöhen kann, sind ihr physikalisch kaum noch Grenzen gesetzt. Außerdem erhöht die Redundanz der Systeme deren Zuverlässigkeit: Wird die Last statt von zwei von zwanzig Servern getragen, lässt sich der Ausfall eines einzelnen viel leichter kompensieren. Aufgrund der steigenden Zahl ähnlich konfigurierter Systeme wird es nun zunehmend ineffizienter, diese unabhängig voneinander manuell zu verwalten.

Server auf Knopfdruck

Was erreicht man durch systematisches Konfigurationsmanagement? Zunächst ist es schneller als manuelle Systemverwaltung: Neue Systeme zu provisionieren funktioniert quasi auf Knopfdruck. Zugleich erlaubt es größtmögliche Flexibilität angesichts hochdifferenzierter Systemlandschaften - längst gibt es schließlich keine "One size fits all"-Lösungen für das Verwalten von Linux-Servern mehr.

Haustiere und Vieh

Zusammen mit etwa Thomas Hatch, dem Gründer des Konfigurationsmanagement-Projekts Saltstack, sehen wir Server nicht als "pets" (Haustiere), sondern als "cattle" (Vieh): Sie müssen in erster Linie funktionieren. Ziel ist es, alle Server und Deployments ersetzbar zu machen. Zu vermeiden gilt es so genannte "Snowflake-Server": Systeme, die vor langer Zeit quasi ohne Dokumentation aufgesetzt wurden. Sie funktionieren vielleicht noch, aber niemand möchte etwas an ihnen ändern müssen - aus Sorge, Schaden anzurichten. 

Alles Open Source

Einem weiteren Grundbestandteil unserer Philosophie folgend, nutzen wir das Open-Source-Projekt Salt als Configuration Management System; das Versionskontrollsystem unserer Wahl ist Git. Damit arbeiten wir kontinuierlich und nachvollziehbar an der Optimierung von Performanz, Verfügbarkeit und Sicherheit der von uns verwalteten Serverlandschaften. 

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